In der letzten Sitzung des Studierendenparlamentes wurde die umfassende Änderungsnovelle zur Geschäftsordnung in zweiter Lesung mit großer Mehrheit beschlossen. Damit endet eine nun seit einem Jahr andauernde Diskussion über die Organisation des Parlamentes, wie Antragsfristen, die Regelung von Anfragen, frühzeitige Planung von Sitzungen und vieles mehr. Angestoßen wurde die Diskussion darüber maßgeblich vom RCDS und unterstützt durch die OGH in der gemeinsamen Idee eines eigenen Ausschusses. In diesem Jahr fokussierte sich der Verwaltungsausschuss – geleitet vom RCDS-Fraktionsvorsitzenden Dirk Stalhut – in dieser Legislaturperiode auf Änderungen in der Geschäftsordnung.

Die mehrere Monate andauernde Debatte und die Impulse aller aktiven Fraktionen im Studierendenparlament wurden in einer mehrere Seiten umfassende Novelle ausgearbeitet. Wie wir bereits berichteten, wurde die GO-Novelle in der vorherigen Sitzung in die zweite Lesung gegeben. In der Zwischenzeit hat zur Absicherung das Rechtsreferat der Universität einen Blick auf die Änderung geworfen und im Großen und Ganzen lediglich kleine Anpassungen vorgenommen, was für uns die Qualität des eingebrachten Entwurfes unterstreicht.

Wir sind froh, dass einige Streitfragen zur Selbstorganisation für die kommende Legislaturperiode und auch für die noch zu entstehenden Fraktionen jetzt erst einmal geklärt sind und sind Dirk dankbar für die umfassende Ausformulierung eines Vorschlages, der von allen Fraktionen mehrheitlich getragen werden konnte. Damit stellt der RCDS wieder einmal ein Garant für Konstruktivität dar und wir erfüllen uns mit dieser Änderung einen Wunsch nach einem geregeltem Ablauf und höherer Professionalität des wichtigsten Gremiums der verfassten Studierendenschaft.